Sehr geehrte Damen und Herren,

hier lesen Sie erstmals unseren neuen Newsletter. Er soll Ihnen Einblicke in unsere tägliche Arbeit im Passt!-Projekt gewähren und Ihnen nützliche Informationen rund um die Themen Arbeit, Wirtschaft und Ausbildung vermitteln. Rückblickend auf 1 Jahr Passt!- Beratung, können Sie von unseren Erfahrungen profitieren, um praktische Tipps in Ihre eigene Arbeitgeber-Marke (Stichwort: Employer Branding) und Ihr Ausbildungsmarketing einfließen zu lassen – und somit Ihren Betrieb als guten Arbeitgeber im Landkreis Rotenburg (Wümme) zu präsentieren. Derzeit unterstützen wir 83 Kunden zu diesem Thema. Über Ihr Feedback zu unserem Newsletter sowie dessen verschiedenen Themen freuen wir uns. Und nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Ihr Passt!-Team


Nachdem nun schon viele Unternehmen von uns bei ihrer Arbeit gefilmt wurden, um kurze Videos zur Präsentation auf www.jugendberufszentrum.de zu produzieren, war es nun an der Zeit, dass auch das Projektteam von Passt! selbst einmal vor die Kamera tritt.

In dem 2-minütigen Film erläutern wir, wie Kunden den Projektablauf erleben, welche Verbindungen zu Schulen bestehen, um junge Menschen in Kontakt mit Unternehmen zu bringen, welche Online-Ressourcen wir nutzen und wie unsere Kundenvideos aussehen.

Der Aufbau unseres eigenen Videos mit Interviewszenen und Bildern der tatsächlichen Arbeit des Teams ist angelehnt an das Konzept, das wir in unseren Kundenfilmen verfolgen. So können Neukunden ein Gefühl für unsere Filmpläne bekommen und Bestandskunden einen Vergleich zu den eigenen Passt!-Produktionen ziehen. Außerdem bekommt der Name Passt! ein Gesicht, bzw. fünf davon. Denn letztlich geht es bei einem Unternehmensvideo vor allem darum den Charakter der Unternehmung abzubilden und greifbar zu machen. So soll es auch in unserem Passt!-Video sein, weswegen das ganze Team zu Wort kommt.

„Es war eine interessante Erfahrung, in die Situation versetzt zu werden, in der sich sonst unsere Kunden befinden und vor Kamera und Scheinwerfer mit Mikrofon ein Statement abzugeben“, sagte Marco Zwillich, Passt-Berater für Zeven und umzu. Die professionelle Arbeit und Ruhe der Kolleginnen Rossow und Bacic, die für die Video-Produktionen zuständig sind, bewirkten eine entspannte Atmosphäre, trotz der ungewohnten Situation, so Herr Zwillich weiter. Das Ergebnis ist nach Ansicht des gesamten Passt!-Teams sehr gut geworden. Sie finden das Video unter diesem Artikel.

Viel Spaß beim Anschauen und teilen Sie es gerne mit Freunden, Familie, Kolleginnen und Kollegen, Geschäftspartnern und Kunden.





Mit Urteil vom 10. Oktober 2017 hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass in Deutschland zukünftig auch die Angabe eines dritten Geschlechts möglich zu sein hat. Zu diesem Zweck muss der Gesetzgeber das Personenstandrecht ändern, doch noch ist ein entsprechendes Gesetz nicht erlassen. Ein Kabinettsentwurf wird derzeit im Bundestag beraten. Demnach wird es auf den Begriff „divers“ für das dritte Geschlecht hinauslaufen.

Auswirkungen hat dies im Kontext des Ausbildungsmarketings und des Employer Brandings insbesondere auf die Formulierung von Stellenausschreibungen. Beispielsweise wird es voraussichtlich nicht mehr möglich sein, lediglich eine Stelle als, z.B., Elektroniker/-in auszuschreiben. Besser ist der Zusatz (m/w/d) in Klammern dahinter, um alle drei Geschlechter zu erfassen. Andernfalls besteht die Gefahr einer Abmahnung wegen Diskriminierung. Bewerberinnen und Bewerber, die sich dem dritten Geschlecht zuordneten und sich erfolglos bei Ihnen bewarben, könnten sich bei einem fehlerhaften Ausschreibungstext auf Diskriminierung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) berufen. Das AGG untersagt die Diskriminierung aufgrund der Geschlechtsidentität. Eine Entschädigung kann bis zu drei Monatsgehälter betragen. Neben dem Titel ist auch der Inhalt einer Stellenausschreibung wichtig. Hier können problematische Formulierungen, die ein eindeutiges Geschlecht der gesuchten Person vermuten lassen, am besten durch direkte Ansprache („Du hast / Sie haben folgende Kompetenzen…“) oder die Passiv-Form („Folgende Aufgaben werden zu bearbeiten sein…“).  In Ihren Ausbildungsbeschreibungen auf www.jugendberufszentrum.de werden wir von Passt! die Erweiterung um die Kategorie divers für Sie vornehmen.

Gegebenenfalls wird sich die Einführung des dritten Geschlechts auch auf die Arbeitsstättenverordnung (AVO) auswirken. Wie genau hier Änderungen vorgenommen werden, ist aber derzeit noch nicht vollends abzuschätzen. Sicher ist, dass das o.g. AGG eine Diskriminierung untersagt. Daher wird es vermutlich notwendig sein, beispielsweise Toiletten auch für Menschen mit dem dritten Geschlecht zugänglich zu machen. Ob es aber reichen wird, eine bestehende Herren-, Damen-, oder Behindertentoilette zusätzlich Personen des dritten Geschlechts zu widmen, oder ob es gar auf Unisex-Toiletten für alle Geschlechter hinausläuft, ist noch nicht abzusehen. Ähnliches gilt für Umkleideräume und Arbeitskleidung. Ihre Fürsorgepflicht als Arbeitgeber bedingt, dass Sie sich schützend vor Ihre Angestellten stellen müssen, sollten diese von Kundinnen, Geschäftspartnern oder anderen Beschäftigten aufgrund ihrer Geschlechtsidentität diskriminiert werden. Zugleich müssen Sie diskriminierendes Verhalten Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterbinden.

Es bleibt also festzuhalten, dass die Einführung des dritten Geschlechts in 2019 einige kleinere Stolpersteine mit sich bringt, die aber durch verhältnismäßig geringen Aufwand umgangen werden können. Sollten Sie zu diesem Thema weitere Fragen haben, zögern Sie nicht, uns vom Passt!-Team zu kontaktieren. Wir helfen Ihnen gerne weiter!


Am 25.10.2018 fand in der Zeit von 8:30 Uhr bis 13:00 Uhr der „Tag des Handwerks“ an der Oberschule in Bothel statt. Im Rahmen dieser Schul-internen, kleinen Informationsmesse konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 6, 7 und 8 über verschiedene Handwerksberufe informieren.

An vielen Ständen konnten sie außerdem kleine Handgriffe der jeweiligen Gewerke ausprobieren. Das Passt!-Team hat gemeinsam mit der Oberschule Bothel acht Unternehmen aus sieben verschiedenen Gewerken für die Messe gewinnen können. Jedes Gewerk hatte einen eigenen Stand, an dem die Unternehmen über sich und ihre Ausbildungsberufe informierten.

Vertreten waren Gerd Krüger Maschinenbau, Autohaus Holst, die Wohnmanufaktur, Tischlerei Hansemann, Henke Holzwerkstätten, Carstens Dachbau, die Ratsbäckerei Latzel und Malermeister Töws. Mit allerlei Aktivitäten verstanden es die Aussteller, die Schülerinnen und Schüler zu begeistern. Man konnte z.B. hobeln, hämmern, streichen oder verschiedene Sorten Getreide erfühlen.

Die Berufsmesse geht auf eine Initiative der Oberschule Bothel zurück. Der dortige Berufsorientierungsbeauftragte André Pohl hatte das Passt!-Team kontaktiert und um Unterstützung gebeten. Die Mitarbeiter des Landkreises Rotenburg (Wümme) haben daraufhin die Akquise ausstellender Unternehmen, die Ablauforganisation und die Zusammenstellung von Info-Paketen für die Firmen übernommen. Betrieben, die Unterstützung in der Gestaltung des Messestandes benötigten, stand Passt! zur Seite. Alle Aussteller bekamen von Passt! vorbereitete Flyer über das eigene Unternehmen und den angebotenen Ausbildungsberuf zum Verteilen an die Schülerinnen und Schüler. Im Nachgang wurde Feedback von den beteiligten Firmen, Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern eingeholt, um die Messe in Zukunft noch positiver zu gestalten.

Wenn Sie einen Eindruck vom „Tag des Handwerks“ an der Wiedau-Schule in Bothel gewinnen möchten, schauen Sie sich unsere Bildergalerie an.

Wir möchten uns noch einmal bei allen Ausstellern und bei der Oberschule Bothel, hier insbesondere bei Herrn Pohl, bedanken. Wir freuen uns jetzt schon auf eine Wiederholung in 2019 und würden uns freuen, wieder zahlreiche Passt!-Kunden als Aussteller gewinnen zu können.




Wir wünschen Ihnen, Ihrer Belegschaft und Ihren Lieben frohe Weihnachten sowie ein gutes und erfolgreiches neues Jahr 2019!

Wir bedanken uns für eine gute Zusammenarbeit in 2018 und freuen uns auf das, was 2019 für unser Passt!-Projekt bereithält. Und da einer unserer Schwerpunkte bei Passt! die Produktion von Videos ist, haben wir unseren Weihnachtsgruß auch noch auf Film aufgenommen.

Viel Spaß beim Anschauen und teilen Sie das Video gerne mit Freunden, Familie, Kolleginnen und Kollegen, Geschäftspartnern, Kundinnen und Kunden.



 

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